WHIPLASH Vol.006

Er gehört zu mir, wie mein Name an der Tür

– Employer Branding in Familienunternehmen

mit Prof. Dr. Maximilian Lude und Alexander Schwörer

Learnings
WHIPLASH Vol.006

 

Diese Learnings haben wir aus unserem sechsten WHIPLASH mitgenommen. 

Was ist Employer Branding?
Employer Branding ist die Summe aller Kommunikationsmaßnahmen, um bestehenden und zukünftigen Mitarbeiter:innen zu signalisieren, weshalb man als Arbeitgeber besonders attraktiv ist. Dabei wird zwischen internem und externem Employer Branding unterschieden. Somit ist die Herausforderung des Employer Branding neue Mitarbeiter:innen zu gewinnen und bestehende zu halten.

Warum ist Employer Branding relevant?
Drei wesentliche Trends beeinflussen die Relevanz von qualifizierten Arbeitskräften.Im Jahr 2030 werden rund 3 Mio. Erwerbstätige weniger auf dem Arbeitsmarkt verfügbar sein, die Gesellschaft wird immer älter und neue Generationen, die primär in Ballungsgebieten arbeiten und leben möchten, verfügen über veränderte Erwartungen an ihren Arbeitgeber. Damit ist es für Familienunternehmen umso relevanter, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.

Weshalb sollten wir kommunizieren, dass wir ein Familienunternehmen sind? 
Kommuniziert man die Marke Familienunternehmen aktiv, so steigt die Arbeitgeberattraktivität signifikant. Das ist vor allem der Fall, wenn man die Generation Y betrachtet. Hinzukommt, dass je mehr ein:e Mitarbeiter:in das Unternehmen als Familienunternehmen wahrnimmt, desto höher das Commitment gegenüber dem Familienunternehmen.

Welche Maßnahmen können wir ergreifen, um unsere Marke Familienunternehmen zu stärken? Internes Employer Branding:
Die Erarbeitung von Vision, Werten und Symbolen gemeinsam mit Mitarbeiter:innen stärkt das interne Verständnis und Commitment. Auch Programme zur persönlichen und beruflichen Weiterbildung sowie regelmäßiges Feedback sind hier hilfreiche Maßnahmen. Externes Employer Branding: Verschiedene Zielgruppen müssen unterschiedlich angesprochen werden. Dazu sollte definiert werden, welche Zielgruppe angesprochen werden sollte und wie man diese am besten adressieren kann. Dazu ist es sinnvoll, eine EVP (Employer Value Proposition) zu entwickeln und klar herauszustellen, was einen als Arbeitgeber auszeichnet. Für qualifizierte Absolvent:innen bieten sich Kooperationen mit Hochschulen und Lehrstühlen an.

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