WHIPLASH Vol.002

Familienunternehmen und Branding

— traditionelle Marken oder markante Tradition?

mit Natalie Rauschendorfer und Thomas Diehl

Learnings
WHIPLASH Vol.004

 

Diese Learnings haben wir aus unserem vierten WHIPLASH mitgenommen.

Die Marke “Familienunternehmen” dient oftmals als Differenzierungsmerkmal. Arbeitnehmer*innen von Familienunternehmen weisen eine stärkere Identifikation und höhere Loyalität auf. Konsumenten nehmen sie als vertrauenswürdiger, authentischer und sympathischer wahr und damit wird die Kauf- und Zahlungsbereitschaft positiv beeinflusst.

Als Familienunternehmen muss man jedoch vorsichtiger mit dieser Marke umgehen. Es kann die Wahrnehmung entstehen, dass Externe geringere Aufstiegschancen sehen und damit Familienunternehmen als weniger attraktiv sehen. Auch bei Schlagzeilen kann die Reputation der Familie riskiert werden.

Es kommt auf den Kontext an, in dem man die Marke “Familienunternehmen” kommuniziert. Im B2C-Bereich (Business-to-Consumer) ergibt es Sinn, als Familienunternehmen wahrgenommen zu werden und so Vertrauen und Authentizität zu signalisieren. Im B2B-Bereich (Business-to-Business) kann man jedoch als weniger professionell wahrgenommen werden, obwohl oftmals hierdurch eine langfristigere Bindung der Partner entwickelt werden kann.

Die Verbindung aus Branding und Design sollte die Brand Heritage, sprich Werte und Herkunft des Familienunternehmens, und das Produkt widerspiegeln. Der Fokus auf das Produkt bzw. den Inhalt erlaubt es, Qualität zu verdeutlichen. Das kann beispielsweise bei einem Familienweingut von Vorteil sein.

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